Schulkonzept der Semper Oberschule

1. Schulleben, das Freude macht

…und Spaß macht vor allem das Erleben von Gemeinschaft und der spielerische Umgang mit modernen Medien. Beides lässt sich durchaus miteinander verbinden. Deshalb sind bei uns einige gemeinsam entwickelte Aktionen zur Tradition geworden.

  • Tage der offenen Tür
  • Kurzfilmfestival
  • Erich-Kästner-Rallye
  • der Theaterbesuch
  • die Wandertage und Exkursionen
  • Tag des Schulsports
  • Tag der Naturwissenschaft
  • Fest der Sprachen und Kulturen
  • Weihnachtsprojekt
  • Winterlandheimfahrt
  • unser Schulfest
  • Fächerverbindende Projektwochen

… sind liebgewonnene und feste Events. Sie geben den Kindern das Gefühl einer Schulgemeinschaft, die sich klassenübergreifend versteht und sich in einer medialen Welt modern präsentieren kann.

Kinder liegen in einer Reihe auf dem Boden

Unsere Oberschule ist klein, aber fein. Die 9. Klasse gibt es seit September 2014 einzügig, die Klassen 8, 7, 6 und 5 sind zweizügig. Die Klassen bestehen derzeit aus 18-20 Schülerinnen und Schülern. Besonders wichtig ist uns dabei, dass eine maximale Klassenstärke von 24 Kindern nicht überschritten wird.

Das Konzept der Semper Oberschule basiert auf einer sanften Erhöhung der Wochenstunden (klassenübergreifende Leistungsgruppen sowie eine zweite Fremdsprache).

Ein stabiler Tagesablauf gibt unseren Kindern Rhythmus. Dabei eröffnen großzügige Pausenzeiten den Freiraum für Spiel, Spaß, Freude und - nicht zu vergessen - die nötige Ruhe, um eine gesunde Mahlzeit zu genießen.

0. Stunde 07.00 Uhr - 07.45 Uhr (nur im Bedarfsfall bei Sport)
1./2. Stunde 08.00 Uhr - 09.30 Uhr
Frühstückspause 09.30 Uhr - 10.00 Uhr
3./4. Stunde 10.00 Uhr - 11.30 Uhr
1. Mittagspause 11.30 Uhr - 12.00 Uhr
Essenszeit Klassenstufe 5 und 6
5./6. Stunde 12.00 Uhr - 13.30 Uhr
2. Mittagspause 13.30 Uhr - 14.00 Uhr
Essenszeit Klassenstufe 7 bis 9 + alle anderen
7./8. Stunde 14.00 Uhr - 15.30 Uhr
Nachmittagspause 15.30 Uhr - 15.45 Uhr
9./10. Stunde 15.45 Uhr - 17.15 Uhr

Fest integriert und pädagogisch wertvoll  ist uns dabei die Unterstützung durch einen Erzieher. Er ist in den Pausen immer mittendrin, vermittelt zwischen den Schülern und fördert bei Spiel und Spaß professionell die Sozialkompetenz der Kinder.

Die Semper Oberschule möchte ihren Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit bieten, sich im Schulalltag vielseitig zu bewegen und sportlich aktiv zu sein. Denn durch Bewegung lässt sich neuer Lernstoff besser aufnehmen und wieder abrufen. Vielseitige Bewegungserfahrungen im Kindes- und Jugendalter schaffen die Grundlage für die späteren motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Durch die frühzeitige Sensibilisierung auf die Körperwahrnehmung wird ein gutes Gefühl für Wohlbefinden und Gesundheit im Erwachsenenalter geschaffen.

2. Kompetenzen, die uns auszeichnen

2.1.   Medienkompetenz

Unsere Kinder wachsen in eine immer stärker medial geprägte Welt hinein. Um sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu schützen, fördern wir Medienkompetenz.

Medien sind Träger von Informationen – ob digital (Internet, Fernsehen) oder klassisch (Zeitung, Buch) – wir kommen ohne sie nicht aus. Sowohl das private als auch das berufliche Leben erfordert mehr und mehr einen professionellen Umgang mit diesen Wissensträgern.

Die Semper Oberschule hat sich zur Aufgabe gemacht, die Medienkompetenz der Kinder in besonderem Maße zu fördern. Unser Ziel ist es, den Kindern einen „gesunden“ Umgang mit Medien zu vermitteln. Das geschieht sowohl im praxisorientierten Informatikunterricht als auch im Fachunterricht, indem wir Internetrecherchen anleiten und digitale trainieren. Im Fach Ethik wird über Chancen und Gefahren der Mediengesellschaft informiert und diskutiert. Auch die Tageszeitung und das Buch sind Medien und deshalb dürfen diese trotz zunehmender Technisierung nicht vernachlässigt werden.

In den Klassen 7-10 werden zur Förderung der Medienkompetenz wahlweise Neigungskurse angeboten:

  • Kunst-Kultur
  • Informatik-Medien
  • Sprache-Kommunikation

2.2.  Gestalterische und künstlerische Fähigkeiten

Bei uns sind viele Kinder künstlerisch begabt und werden in ergänzenden Kursen gefördert. Während des Schuljahres besuchen wir mehrmals die Staatlichen Kunstsammlungen und profitieren vom dortigen Lernort.

Wir verknüpfen die Neigungskurse Kunst und Informatik, so werden auch in Kunst technische Visualisierungsformen kreativ ausprobiert (Grafik, Fotografie, Stop-Motion-Film, Ton).

2.3.   Sprachkompetenz

Sowohl im Literatur- und Sprachunterricht als auch in den Naturwissenschaften wird ein Wissenskanon eingefordert, der Allgemeinbildung, Gefühl für Poesie und Verständnis der Fachsprachen herausbildet.

Als Fremdsprachen bieten wir an: Englisch für alle Schüler und Französisch oder Italienisch wahlweise.

Durch Schüleraustausch, Begegnung mit Muttersprachlern und Mailfreundschaften wollen wir die Sprachanwendung und interkulturelle Kompetenz unserer Kinder fördern.

Außerdem wird die Sprachkompetenz im Deutschunterricht gefördert. Ohne eine differenzierte Sprachbeherrschung können die angestrebten Bildungsziele nicht erreicht werden.

2.4.  Sozialkompetenz

Medien- und Sozialkompetenz gehören für uns zusammen. Allein der professionelle Umgang mit Wissensträgern und moderner Technik reicht nicht aus, um im Berufs- und Privatleben zu bestehen.

Die Kinder sollen lernen selbstbewusst aufzutreten, einander zu unterstützen, zu achten und anspruchsvolle Aufgaben im Team zu lösen. Dabei sind wir bestrebt, mit Sozialpraktikumspartnern die pädagogische Arbeit von Lehrern und Erziehern konkret werden zu lassen.

Im Unterricht aller Fächer wird auf die Entwicklung von sozialer Kompetenz geachtet. Dies ist Teil unserer Bildungsstrategie.

3. Unterricht, der begeistert

… ist Unterricht, der das Lernen mit Kopf, Herz und Hand bereithält. Unterricht muss handlungs- und produktorientiert sein. Das fördert und begeistert vor allem in den Naturwissenschaften. Vom Herbarium über das Experiment bis hin zur Schulvermessung mit dem Mathelehrer - das konkrete Produkt, das am Ende herauskommt, lässt die Kinder Stolz für ihre Arbeit empfinden. In den Klassen 5 und 6 im Technik- und Computerunterricht (kurz TC), sowie in den Klassen 7-10 im Wirtschaft/Technik/Haushalt- und Sozialunterricht arbeiten die Kinder in Werkstätten.

Die Basis für unsere handlungs- und produktorientierte Didaktik bildet der Blockunterricht. Im 90-minütigen Unterricht lassen sich ausgiebige Motivationsphasen, Sozialformen wie Partner- bzw. Gruppenarbeit und Methodenvielfalt umsetzen. Darüber hinaus bietet die offene Unterrichtsform den Kindern die Möglichkeit, kurze Konzentrationspausen selbst zu wählen.

Die pädagogischen und didaktischen Inhalte unserer genehmigten Schule entsprechen dem sächsischen Lehrplan.


4. Förderung, die ankommt

Auch wir bieten Schülern mit Bedarf an Förderung in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch Förderunterricht an. Außerdem werden Leistungsgruppen für leistungsstarke Schüler angeboten – in den naturwissenschaftlich-technischen sowie sprachlich-musischen Bereichen.

Diagnostizierte Lernstörungen, wie LRS und AD(H)S werden bei uns im Unterrichtsalltag berücksichtigt. Speziell geschulte Pädagogen achten auf eine besondere Arbeitsorganisation dieser Kinder. Somit können wir sie besser in ihrem Lernverhalten unterstützen.

Jeder Lehrer ist bestrebt, auf das individuelle Lerntempo der einzelnen sowie den Bewegungsdrang vieler Schüler in seinem jeweiligen Fach einzugehen. Dazu haben sich unsere Pädagogen spezielle Strategien erarbeitet.

5. Perspektiven, die anspornen

Unsere Schüler der Semper Oberschule haben die Möglichkeit, innerhalb der Semper Schulen auf eine weiterbildende Schule zu gehen und ihr Abitur/ihre Fachhochschulreife zu absolvieren. Dabei bestehen drei Möglichkeiten:

  • das Berufliche Gymnasium,
  • das Gymnasium oder
  • die Fachoberschule.

Alternativ kann auch eine Berufsausbildung bei uns besucht werden. Schon in Klasse 9 und 10 erfolgt eine spezielle Förderung für Schüler.

Außerdem gibt es vielfältige Veranstaltungen zur Berufsorientierung. Ziel der Oberschule ist es, neben der Allgemeinbildung die Schüler stärker auf das berufliche Erwerbsleben vorzubereiten.

6. Kooperationen, die Praxisnähe zeigen

Wir haben es uns als Ziel gesetzt, schon bestehende Kooperationen mit Partnern aus der Praxis zu vertiefen und neue Partner für eine nachhaltige Zusammenarbeit zu gewinnen. Damit möchten wir unseren Schülern den Lebens- und Arbeitsalltag auch im schulischen Rahmen näher bringen und verschiedene Kompetenzen entwickeln, die maßgeblich im späteren Alltags- und Berufsleben an Bedeutung gewinnen.


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